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Getroffen haben wir uns um 8:30 am Wolpertinger in Kassel. Von da aus ging es erstmal entspannt die Fulda entlang nach Hann Münden. Dort angekommen, gab es eine kurze Verschnaufpause, bevor es über Meensen, Jühnde und Rosdorf nach Göttingen ging. Nach einer langen Heizabfahrt runter nach Göttingen, gönnten wir uns dort ein Brötchen aus einer Bäckerei unddurften freundlicherweise unsere Wasserflaschen im Freibad auffüllen.
Von Göttingen aus ging es weiter über Weende, Billinghausen, Holzerode, Gillersheim nach Lindau, Wulften, Schwiegershausen bis wir schließlich und endlich in Osterode ankamen. Am Campingsplatz am Sösestausee waren wir dann auch relativ schnell, auch wenn es dorthin noch ein paar Kilometer waren.
Dort angekommen und angemeldet wurde zunächst das Zelt aufgebaut und bezogen. Nachdem wir uns auch frisch gemacht hatten, machten wir uns auf den Weg nach Osterode; zu Fuß, weil Christian nach den 120 km nicht mehr auf's Fahrrad zu kriegen war ;-)
Nach "kilometerlangem" Lauf, suchten wir uns in Osterode ein nettes Lokal, wo jeder ein schönes Zigeunerschnitzel mit Pommes und 'ner Cola verdrückte. Nach einer Nachtwanderung zurück zum Zelt, lies es sich dann wunderbar schnell einschlafen.
An diesem morgen standen wir erst ziemlich spät auf. Nach dem Frühstück mit frischen Brötchen vom Campingplatz und der mitgebrachten Nutella entschlossen wir uns einen Entspannungstag einzulegen. Also war der einzige Weg von heute mit dem Fahrrad nach Osterode ins Hallen-/Freibad und zurück. Dort liesen wir es uns dann richtig langsam angehen und erholten uns bei Sauna und faulenzen. Nachdem wir den ganzen Tag im Schwimmbad waren, hatten wir uns zwar kein Essen verdient, aber zum Chinesen ging es dann doch noch (SCHÖN A*** im UH / Insider).
Anschließend liesen wir uns wieder ins Zelt fallen, völlig erschöpft von dem gar nicht anstrengenden Tag.
Nach dem Aufstehen und den morgentlichen Nutellabrötchen stand als erstes Einkaufen auf dem Plan. Also ab nach Osterode und das Wichtigste eingekauft (Dosenfutter, was zu trinken und was zu Nasche). Mit Tüten beladen - die Gepäckträger hatten wir sicherheitshalber schon mal abgemacht :-) - ging es zurück zum Zeltplatz.
Nun konnte die erste Tour durch den Harz beginnen. Es ging zuerst den Sösestausee entlang, rauf zur Hans-Kühnenburg bis wir schießlich oben ankamen. Dann waren wir "Auf dem Acker" und folgten der Ackerstraße entlang nach Altenau. Dort gab es wieder Brötchen vom Fleischer und anschließend ging es eine alte Bahntrasse entlang nach Clausthal-Zellerfeld. Von da aus über Buntenbock und Lerbach zurück nach Osterode
Abends began es dann zu regnen, was unserem (Gaskocher-Ravioli-)Festmal aber nichts ausmachte. Innenzelt ausgehängt und schon war genug Platz um im Zelt zu kochen und zu essen. Als Belohnung für die erste Harztour gab es dann Eckes Edelkirsch und Jägermeister/Cola, so dass das Einschlafen heute nicht sehr schwer viel ;-).
Um halb elf waren wir ausgeschlafen und wagten die ersten Blicke aus dem Zelt. Fertig frisch gemacht machten wir uns nocheinmal auf den Weg nach Osterode, um weitere Vorräte zu kaufen. Wieder am Zelt angekommen öffnete jedoch Petrus seine Pforten und so verging uns die Lust eine Tour zu starten. Also nicht das wir Wasserscheu wären; im Regen zu fahren ist ja noch okay, aber bei Regen loszufahren, dazu konnten wir uns nicht aufraffen.
Und so warteten wir bis ca. 15 Uhr und suchten uns eine kurze Tour für heute aus. Wir entschieden uns nach Bad Grund zu fahren. 3 Stunden brauchten wir, bis wir dort ankamen. Zuerst ging es quälend bergauf, doch nachdem wir oben angekommen waren und einen Busch voller Schmetterlinge bewundern durften, ging es einen schönen (kurz unterbrochenen) Trail runter ins Tal von Bad Grund. Dort gönnten wir uns an der Dorfkirche mal wieder ein Eis. Anschließend ging es innerhalb von 30 Minuten zurück nach Osterode, wo wir dann die Superduschen genießen konnten, welche Christian organisiert hatte. Denn eigentlich waren diese Duschen den Dauercampern vorbehalten.
Am Abend gab es Dosen-Spirlinudeln mit Tomatensauce oder war es Tomatensuppe mit Nudeln? Auf jeden Fall ist uns aufgefallen, dass alles was mit Tomatensauce und Nudeln zu tun und aus Dosen kommt (egal ob Spirlinudel, Ravioli oder Ravioli Pikant) einen sagen wir mal "ähnlichen" Geschmack hat.
Heute suchten wir uns wieder eine kürzere Tour raus. Zum Erholen von gestern und Ausruhen für morgen. Um halb zwölf fuhren wir nach Osterode und wollten uns im Kino Karten kaufen. Das Kino hatte jedoch noch geschlossen und so machten wir uns auf den Weg nach Herzberg. Wir fuhren an der Leege entlang und besuchten das Auerhahnzuchtgehege bei Lonau. Von Lonau aus ging es runter Richtung Herzberg. Einen schönen Radweg, leicht abschüssig, so dass wir mit 40km/h Richtung Herzberg düsten. In Herzberg machten wir Rast am Minimal bei belegten Brötchen und Cola. Dabei kam uns noch mein Vater besuchen und spendierte eine Eisschokolade. So gesätigt ging es zurück nach Osterode; in nur 8 min! Dort kauften wir noch die Kinokarten für T3 und schlichteten noch unter den Dorfkiddies.
Wieder am Campingplatz wurde sich frisch gemacht und eine Spaghetti Bolognese verputzt. Dann gings wieder nach Osterode und ins Kino. Runter, raus, ich fahre, sprich zu der Hand... . Anschließend mussten wir noch einen Abstecher in McD machen, bevor es dann schnell in die Schlafsäcke ging. Um Auszuruhen für morgen.
Um 05:15 ging der Wecker los, dann hieß es fertig werden, Taschen packen und Zelt abbauen. Nachdem wir endlich ausgecheckt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Kassel. Dabei fuhren wir den gleichen Weg wie auf dem Hinweg auch wieder zurück, so brauchten wir nicht groß zu suchen und konnten uns ganz auf's Fahren konzentrieren. Was wir auch gleich mit Windschattenfahren begannen. Denn irgendwer wollte ja unbedingt einen Schnitt von über 20 herausfahren. Tolle Idee ;-)
Also rasten wir los, von Osterode nach Schwiegershausen, über Wulften, Lindau, Gillersheim, Holzerode, Billinghausen und Weende bis nach Göttingen. Dort versorgten wir uns wieder mit Brötchen und fuhren weiter nach Rosdorf, Jühnde, Meensen und Hann Münden. Hier legten wir dann doch mal eine kleine Pause einlegten. Im Edeka gab es Eis und die Wasservorräte konnten aufgefüllt werden. Nun ging es nach Kassel. Und da ja jemand seinen Schnitt haben wollte, wurde wieder geheizt ohne Ende. Dem Windschatten von Christian sei dank, das ich da noch so halbwegs mithalten konnte. In Kassel angekommen hatten wir dann 23 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit! Total fertig und geschafft, waren wir dann auch beide.
Zu Hause dann noch schnell was gegessen (und es war was ohne Tomatensauce :-) und dann ins Bett fallen lassen.
Insgesamt sind wir knapp 500 km gefahren, 240 davon mit 21 Kilo Gepäck. Die Satteltaschen wogen je 7,4kg und der Sack 6kg